Der goldene "mittlere Weg" bedeutet in die Balance zu kommen zwischen seinen körperlichen, emotionalen und mentalen Bedürfnissen.
Sich leer zu machen von Vorstellungen und Erwartungen. In eine neugierige, offene Haltung des Nicht-Wissens zu treten um nach innen zu lauschen.
Anders ausgedrückt: Die Mitte ist da, wo wir aufhören uns mit irgendeinem unserer vielen Persönlichkeitsanteile zu identifizieren oder gegen andere Aspekte anzukämpfen, sie zu ignorieren oder wegzudrücken.
Aus diesem Zentrum heraus vermögen wir, einem Wagenlenker gleich, unsere Motivationen und Qualitäten auf kreativ-wandelnde Weise immer wieder von Neuem zu einer höheren Harmonie zu vereinen.
Da ist eine Präsenz, die tiefer ist als alles Ungelöste in uns. Von dort aus lässt sich die Spannung zwischen dem Gegensätzlichen (aus-)halten. Und von dort aus lässt sich schließlich auch die der Dualität innewohnende Einheit erfahren.